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Was ein Besuch des Mont-Saint-Michel wirklich kostet

Die kurze Antwort: der Eintritt ins Dorf ist zu jeder Tages- und Nachtzeit kostenlos. Nur die die Abtei wird berechnet – der Preis wechselt zweimal im Jahr und ist für unter 18-Jährige in Begleitung sowie EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren gratis. Überraschend hoch kann der Parkplatz  sein: Er wird nach Dauer und Saison abgerechnet und ist im Juli und August teurer als im Februar. Der Shuttle zwischen Parkplatz und Festungsmauern ist dagegen kostenlos.
DorfzugangKostenlos, 24 h / 24
AbteiEinziger kostenpflichtiger Bereich
Shuttle „Le Passeur“Kostenlos
ParkplatzNach Dauer berechnet
Erste 30 MinutenKostenlos
Selbstführung1 h 15

Was nichts kostet

Das Dorf ist eine bewohnte Gemeinde. Sie betreten es zu Fuß, ohne Ticket und ohne Reservierung, rund um die Uhr. Die Grande Rue, die Festungsmauern, die Pfarrkirche und die öffentlichen Toiletten in der Grande Rue sind frei zugänglich. Auch die Shuttle „Le Passeur“ zwischen Parkplatz und Festungsmauern ist kostenlos – obwohl viele Besucher im Sommer genau danach suchen und dann ohne Abtei-Besuch abreisen, weil sie glauben, das Ticket gelte bereits am Dorfeingang.

Das Abtei-Ticket

Dies ist der einzige kostenpflichtige Bereich der Anlage. Der Eintrittspreis folgt zwei Saisonzeiten: vom 1. April bis 30. September ist er höher, vom 1. Oktober bis 31. März günstiger. Das Ticket umfasst den Zutritt sowie einen Besuchsflyer in zwölf Sprachen. Die vor Ort angebotenen Führungen auf Französisch und Englisch sind ganzjährig im Preis inbegriffen. Eine Online-Buchung senkt den Preis nicht – er bleibt gleich wie an der Kasse, inklusive Zeitfenster und ohne Wartezeit. Der aktuelle Preis wird an der Kasse angezeigt und auf der Website veröffentlicht.Abtei selbst  veröffentlicht – nur dort ist er am Tag Ihres Besuchs aktuell. Die genauen Leistungen finden Sie auf der Seite mit den Abteitickets.

Es gibt zahlreiche, oft unbekannte Ermäßigungen: Kinder unter 18 Jahren in Begleitung, EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren, Menschen mit Behinderung und deren Begleitperson sowie Arbeitslose zahlen nichts. Zudem ist die Abtei an den ersten Sonntagen in Januar, Februar, März, November und Dezember für alle kostenlos. Eine vierköpfige Familie mit zwei Jugendlichen zahlt also nur zwei Tickets, nicht vier.

Der Parkplatz – der größte Kostenfaktor

Autos dürfen nicht auf die Insel. Der Parkplatz liegt 2,5 km vom Dorfeingang entfernt und wird nach zwei Kriterien berechnet: Saison und Parkdauer. Hier die Preise für einen Pkw – wichtig für Ihre Zeitplanung.

SaisonBerechnete DauerKostenlos
Nebensaison (1. Jan.–28. Feb., 2. Nov.–31. Dez.)Bis 3 h, bis 6 h oder 24 hErste 30 Minuten sowie abends von September bis Juni
Mittelsaison (1. März–30. Juni, 1. Sept.–1. Nov.)Bis 3 h, bis 6 h oder 24 hErste 30 Minuten sowie abends von September bis Juni
Hauptsaison (1. Juli–31. Aug.)Bis 3 h, bis 6 h oder 24 hErste 30 Minuten

Wohnmobile und Motorräder haben ihre eigene, nach Saison und Dauer gestaffelte Parkgebühr. Zwei Details senken die Rechnung: Die ersten 30 Minuten sind ganzjährig kostenlos – genug Zeit für eine kurze Abstellung. Von September bis Juni ist das Parken von 18:30 bis 3:00 Uhr gebührenfrei. Die aktuellen Preise hängen am Parkplatzeingang aus und werden aufTourismusbüro: Dort müssen Sie sie nachlesen, nicht in einem veralteten Artikel. Der Parkscheinautomat startet mit Ihrer Ankunft, nicht erst an den Stadtmauern – allein der Aufstieg zur Abteitor nimmt 45 Minuten bis 1 Stunde in Anspruch, wie aufder Seite zum Zugang erklärt.

Zusätzliche Kosten vor Ort

Das Tablet „Révélation“ mit Augmented Reality kann in der Abtei zusätzlich zum Eintritt gebucht werden. Jörg, der den regulären Eintritt gelöst hat, fand es schnell lohnend; ich leihe es mir etwa jedes zweite Mal aus, je nach verfügbarer Zeit. Bei den Besichtigungen ändert sich die Rechnung in drei Fällen: Die 2-stündige geführte Wattwanderung umfasst den Parkplatz – spart also eine ganze Zeile, wenn Sie mit dem Auto für den Tag anreisen. Details finden Sie aufGezeiten und Bucht; der geführte Spaziergang durch das Dorf beinhaltet keinen Abteieintritt, dieser muss extra gebucht werden; die private 2-stündige Führung mit einem Gästeführer hingegen schließt das Abteibillett ein.

Was Sie tatsächlich zahlen – Schritt für Schritt

Statt einer veralteten Gesamtsumme sehen Sie hier die tatsächlichen Posten in der Reihenfolge, wie sie anfallen.

Ein Paar, das mit dem Auto anreist.

  1. Der Parkplatz für die gewählte Dauer: Das ist die erste Ausgabe des Tages – und sie fällt an, bevor Sie den Mont-Saint-Michel auch nur aus der Nähe sehen.
  2. Zwei Abteieintritte zum jeweiligen Saisonpreis.
  3. Die kostenlose Shuttle-Fahrt in beide Richtungen: nichts zu zahlen.
  4. Optional das AR-Tablet oder die Wattwanderung, die den Parkplatz bereits enthält.
  5. Das Essen, das nirgends inbegriffen ist.

Eine vierköpfige Familie, zwei Erwachsene und zwei Kinder unter 18 Jahren.

  1. Der Parkplatz – einmal für alle.
  2. Nur zwei Abteieintritte: Kinder unter 18 Jahren reisen in Begleitung ihrer Familie kostenlos, und genau diese Zeile wird am häufigsten überschätzt.
  3. Der kostenlose Shuttle, auch mit zusammengeklappter Kinderwagen.
  4. Optional ein einziges Tablet für alle vier.
  5. Das Essen – erneut.

Wer zwischen September und Juni nach 18:30 Uhr ankommt, spart die Parkgebühr; doch die Abtei schließt um 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr) – dann bleibt nur der Ort und die Stadtmauern, nicht die Abtei. Die genauen Öffnungszeiten finden Sie aufder Seite mit den Öffnungszeiten.

Ab Paris ändert sich die Kostenstruktur

Ein Tagesausflug ab Paris zum Mont-Saint-Michel wird in zwei Varianten angeboten: mit freier Zeiteinteilung oder mit Begleitung, jeweils inklusive Abteieintritt. Der Preis ist nicht unangemessen: Er deckt vor allem die An- und Rückfahrt ab (14 Stunden Tür-zu-Tür). Was Sie wirklich bezahlen, ist die Zeitersparnis beim Fahren – vergleichen Sie also nicht mit dem Abteibillett, sondern mit Bahnfahrt, Parkgebühr und Reisezeit. Die beiden Varianten und die tatsächliche Aufenthaltsdauer werden aufAusflüge ab Parisverglichen, und die tatsächliche Dauer vor Ort wird aufwie viel Zeit einplanen.

Der Insidertipp

Wenn Sie nur die Abtei besichtigen und vor Mittag wieder abreisen, wählen Sie das kürzeste Parkticket statt des Tagesparkscheins. Der Aufstieg vom Parkplatz dauert 45 Minuten bis 1 Stunde, die selbstgeführte Besichtigung der Abtei etwa 1 Stunde 15 Minuten: Das passt in den kürzesten Parkzeitraum – vorausgesetzt, Sie trödeln nicht in der Grande Rue auf dem Weg hinauf.

Abteibillett reservieren

Derselbe Preis wie an der Kasse, aber mit garantiertem Zeitslot. Markus, der online gebucht hat, musste an keinem Schalter warten: Das ist alles, was man von einer Reservierung erwartet.

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Häufige Fragen

Ist der Eintritt zum Mont-Saint-Michel kostenpflichtig?

Nein. Das Dorf ist ein bewohnter Ort: Der Zugang ist frei, kostenlos und rund um die Uhr möglich, ohne Ticket oder Voranmeldung. Nur die Abtei verlangt Eintritt, der von April bis September höher ist als im Rest des Jahres. Die Öffnungszeiten finden Sie aufder Seite mit Öffnungszeiten und Zugang.

Wie wird die Parkgebühr am Mont-Saint-Michel berechnet?

Nur zwei Faktoren entscheiden: Saison und Parkdauer. Es gibt drei Tarifstufen: bis 3 Stunden, bis 6 Stunden und 24 Stunden. Die ersten 30 Minuten sind ganzjährig kostenlos, von September bis Juni ist das Parken von 18:30 bis 3:00 Uhr gebührenfrei. Die aktuelle Preisliste hängt am Parkplatzeingang aus.

Ist die Shuttle-Fahrt zum Mont-Saint-Michel kostenpflichtig?

Nein, die Zubringerfähre „Le Passeur“ ist kostenlos. Sie verkehrt etwa alle 15 Minuten, fährt 12 Minuten und hält 350 m vor den Stadtmauern. Die genauen Fahrpläne nach Saison finden Sie auf Anfahrt.

Wer hat freien Eintritt zur Abtei?

Kinder unter 18 Jahren in Begleitung ihrer Familie, EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren, Menschen mit Behinderung und ihre Begleitperson sowie Arbeitslose. Zudem ist die Abtei jeden ersten Sonntag im Januar, Februar, März, November und Dezember für alle kostenlos.

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